Die Österreichischen Staatsmeisterschaften fanden in diesem Jahr in Wels/Oberösterreich statt. Trotz meines vollen Terminkalenders konnte ich auch dieses Jahr wieder Zeit dafür finden. Obwohl ich aufgrund meiner internationalen Erfahrung und Leistungsklasse immer als Topfavoritin an den Start gehen, ist es für mich dennoch eine Herausforderung auch bei solchen Kleinturnieren meine Leistung zu bringen.
Am ersten Spieltag in der Disziplin 14/1e, die ich schon länger nicht mehr gespielt hatte da die meisten Turniere im 9er bzw. 8er Ball ausgetragen werden, freute ich mich richtig wieder einmal 14.1e wettkampfmäßig spielen zu können. Diese Freude bekam meine erste Gegnerin aus Tirol gleich kräftig zu spüren. Sie startete mit einer Serie von 13 Kugeln auf die ich sofort mit einer sehr eindeutigen Antwort reagierte und schoss die Partie mit einer Serie von 100 Bällen aus. Somit war ich mit dem Start dieser ÖM schon einmal sehr zufrieden. Im Halbfinale traf ich auf die EM Teilnehmerin Christina Drexel aus Wien. Mit gutem Gefühl schlug ich mich weiter durch die Dreiecke und zog durch gutes Spiel souverän ins Finale ein. Ein paar Konzentrationslücken im Finale erschwerten das Match von Anfang an, doch auch dies hinderte mich nicht daran den Titel nach Hause zu holen und mit einem Generaldurchschnitt von knapp 12 den besten Turnierdurchschnitt des Turniers (Damen und Herren) zu erreichen.
Am nächsten Tag stand 8-Ball am Programm und nachdem ich vor kurzem die IPT Qualifikationen gespielt hatte war ich gut in Form. Ich war sehr sicher und ließ das auch meine Gegnerinnen spüren. Mit dementsprechendem Auftreten und sehr gutem Spiel gewann ich die Spiele mit klaren 6:0,6:2,6:1 und 6:1 Ergebnissen. Somit stand nur mehr eine Aufgabe vor der Tür – das Triple mit dem 9 Ball Titel zu komplettieren.
Gleich zu Beginn startete ich mit einer eindrucksvollen Leistung. Beim Stand von 2:0 weg durfte meine Gegnerin den Tisch nur vom Spielersitz aus betrachten. Mit einem recht klarem 8:0 und sehr viel Freude über die 6 Games in Folge zog ich in die nächste Runde ein. Obwohl ich dieses Turnier nur als kleines Event bezeichne, darf man die Anstrengung, von in der Früh bis am Abend am Tisch zustehen, nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich nutzte meine Pausen so gut es ging, um meine Speicher wieder aufzufüllen und topfit ins nächste Match zu gehen. Ich hielt mein Level und ließ nichts mehr anbrennen und holte mir auch den dritten Titel. Damit konnte ich alle drei Goldmedaillen für mich verbuchen und war darüber hinaus auch sehr zufrieden mit der erbrachten Leistung.
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14/1 |
Jasmin Ouschan |
vs. |
Lugner |
100:13 |
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Jasmin Ouschan |
vs. |
Drexel |
100:45 |
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Jasmin Ouschan |
vs. |
Naverschnig |
100:50 |
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8er Ball |
Jasmin Ouschan |
vs. |
Hauer |
6:0 |
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Jasmin Ouschan |
vs. |
Stadlbauer |
6:2 |
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Jasmin Ouschan |
vs. |
Naverschnig |
6:1 |
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Jasmin Ouschan |
vs. |
Baumgartner |
6:1 |
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9er Ball |
Jasmin Ouschan |
vs. |
Kantor |
8:0 |
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Jasmin Ouschan |
vs. |
Hauer |
8:4 |
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Jasmin Ouschan |
vs. |
Drexel |
8:1 |
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Jasmin Ouschan |
vs. |
Naverschnig |
8:3 |
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